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Mit dem 7. Jahrgang in die Anne Frank Ausstellung

anne frank
22.03.2018

Wir haben in GL und Deutsch zum Thema „Kindheit und Jugend unter dem Hakenkreuz“ gearbeitet. Daher waren wir am Mittwoch, den 14.03.2018 von 13.45 -15.45 Uhr in der Anne Frank Ausstellung in der Sparkasse Siegen in der Morleystraße.

Die Ausstellung war in einem historischen und einem thematischen Teil unterteilt. Somit wurden wir zu Anfang in zwei Gruppen eingeteilt, zwei

junge Mädchen -sogenannte „peer guides“- begleiteten uns durch die Ausstellung. Die Gruppe 1 durchlief zunächst den historischen Teil, während

die Gruppe 2 den thematischen Teil bearbeitete.

anne frankIn dem historischen Teil ging es um das Leben der Anne Frank. Es wurde viel

darüber geredet, wie sie von Deutschland nach Amsterdam zog, und wie sie und ihre Familie sich in dem Hinterhaus von dem Geschäft ihres Vaters verstecken mussten, weil sie als Juden auch in Amsterdam nicht mehr sicher waren. Nach mehr als zwei Jahren wurde ihr Versteck verraten, woraufhin Anne und ihre Schwester Margot über mehrere Arbeitslager in das Konzentrationslager Bergen Belsen deportiert wurden und dort an Fleckfieber starben. Das Tagebuch, das Anne im Hinterhaus führte, wurde später von ihrem Vater veröffentlicht.

Jede® von uns erhielt ein Foto, das sie/er dann an den Stelltafeln suchen sollte. War das Foto gefunden worden, haben wir das Bild beschrieben und erklärt. Auf den Stelltafeln war sozusagen Annes gesamtes Leben dargestellt.

Im thematischen Teil ging es um Diskriminierung und Ausgrenzung heute.

Es wurden einige Kurzfilme gezeigt und verschiedene Situationen dargestellt und darüber gesprochen. Wir führten z. B. ein Spiel durch, bei dem wir

auf Boxen saßen, auf denen Wörter wie „Hilfe holen“ oder „Medien“ standen. Der peer guide las verschiedene Situationen vor, und wir sollten aufstehen, wenn wir entweder Hilfe holen oder uns an die Medien wenden würden.

Zum Schluss wurden wir gefragt, ob uns der Nachmittag gefallen hat.

Wir meinten, dass die Anne Ausstellung sehr lehrreich und zugleich auch

unterhaltsam war.

Beenden möchten wir unseren Bericht mit einem Zitat aus Annes Tagebuch

vom11. April 1944: „Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch vorbeigehen,

einmal werden wir doch wieder Menschen und nicht nur Juden sein.“

Klasse 7a, i. A. Josephine, Marie, Nina, Viktoria, Finja, Jona, Florian und Jan

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