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Anti-Gewalttraining im Jahrgang 8

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05.12.2017

Wo kommt im Alltag Gewalt vor? War ich selbst schon einmal gewalttägig? Welche Folgen kann aggressives Verhalten haben? Was bewirkt ein Tritt gegen einen Menschen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die fünf Klassen des 8. Jahrgangs an drei Tagen.

Die Anti-Gewalttrainer Andreas Loxtermann und Bahman Purnazari führten mit den Jugendlichen Gespräche über ihre eigenen Erfahrungen mit Gewalt und zeigten anhand eines Films über einen Hooligan, welche Folgen Gewalt für die Opfer haben können.

Anschließend konnteAGT4n die Jugendlichen ganz praktisch – natürlich mit einem Schutz - die Wucht eines Tritts erfahren.AGT2

Im weiteren Verlauf des Trainings wurde in der Gruppe rege über die Fragen diskutiert: was ist Männlichkeit und wie sieht verantwortliches Handeln aus? Hier sollte den jungen Schüler*innen deutlich gemacht werden, dass Aggressivität und Dominanzgehabe mit verantwortlichem Handeln nichts zu tun haben. Statt dessen kann verantwortliches Handeln bedeuten, dass ich mich zurückziehe und einer Konfrontation aus dem Weg gehe, um mich und andere zu schützen. Doch auch die Übernahme von Verantwortung für die eigene Tat ist ein Zeichen verantwortlichen Handelns.

AGT6In Rollenspielen wurde das sichere Auftreten – besonders in schwierigen Situationen – eingeübt.

Das Projekt kam bei den Jugendlichen gut an und auch die Antigewalttrainer, die seit vielen Jahren das Projekt im 8. Jahrgang anbieten, waren mit der Mitarbeit der Jugendlichen sehr zufrieden. Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderkreis der Schule, der das Projekt wieder einmal finanziell unterstützt hat.

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